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Typische Fehler bei der Keyword-Auswahl für Adwords

Keywords bilden die Grundlage jeder erfolgreichen Adwords Kampagne. Mit Keywords legt man fest, bei welchen Suchanfragen die Adwords Anzeigen erscheinen. Nur mit den richtigen Keywords kann die richtige Zielgruppe erreicht werden.

Es gibt keine fixen Regeln, die auf jede Kampagne und jeden Werbetreibenden in jeder Branche und auf jedes zu bewerbende Produkt zutreffen. Auch die Kampagnenziele und das Adwords Budget spielen eine Rolle. Dennoch werden gewisse Fehler regelmäßig gemacht, die die Leistung der Kampagnen stark beeinträchtigen können. Vielleicht sind folgende Punkte nicht für jeden relevant oder hilfreich, aber sie können zumindest einen Denkanstoß geben, die eigene Strategie noch einmal zu überdenken.

1. Auswahl von zu allgemeinen Keywords

Viele Kunden legen den Fokus zu stark auf maximale Sichtbarkeit der Anzeigen und wählen daher viele Keywords, die zu allgemein für das eigentliche Produkt oder die Dienstleistung sind. Der Sinn von Adwords Anzeigen ist es, relevante Klicks von geeigneten Interessenten zu erhalten, und nicht, eine möglichst große Anzahl an Anzeigen-Impressionen zu erzeugen. Doch das ist häufig die Konsequenz von sehr allgemeinen Keywords. Daraus resultierend ergibt sich eine schlechte Klickrate, die sich negativ auf die Leistung sämtlicher Kampagnen auswirkt.

2. Auswahl von zu spezifischen Keywords

Auch zu spezifische Keywords werden nicht wie gewünscht funktionieren, insbesondere wenn diese als Wortgruppe oder genau passend eingebucht werden. Diese mögen zwar eine sehr hohe Klickrate aufweisen, jedoch wird die Nachfrage extrem gering sein. Suchanfragen, die aus vier oder mehr Wörtern bestehen, sind eher selten. Die meisten Suchanfragen bestehen aus zwei oder drei Begriffen. Falls man die Nutzer sogenannter Long Tail Keywords (bestehend aus mehreren Wörtern) dennoch erreichen möchte, sollte man unbedingt auf den Keyword Modifizierer zurückgreifen, um die Nachfrage nicht zu sehr einzuschränken.

3. Es werden nicht alle Keyword-Optionen verwendet

Die Keywordoptionen haben einen sehr starken Einfluss auf die Leistung der Kampagnen. Selbst wenn die richtigen Keywords ausgewählt wurden, kann die Verwendung der falschen Keywordoption die Leistung stark beeinträchtigen.

Genau passende Keywords müssen vorsichtig verwendet werden, da sie viele eigentlich relevante Anfragen ausschließen können, nur weil die Reihenfolge der Wörter anders ist oder noch ein zusätzliches Wort vor oder nach der Suchanfrage steht. Weitgehend passende Keywords hingegen erzeugen meistens einige Impressionen bei Suchanfragen, die eigentlich nicht relevant sind, weil der Suchbegriff nur ähnlich ist, für Adwords hier aber alles in Frage kommt, was grob zum Thema passt. Daher sind bei weitgehend passenden Keywords die Klickraten in der Regel auch deutlich schlechter.

Zu empfehlen sind Wortgruppen, da diese die nötige Flexibilität bieten, um genug Nachfrage zu erreichen, ohne viele irrelevante Anfragen nach sich zu ziehen. Dringend zu empfehlen ist jedoch auch die zusätzliche Verwendung von weitgehenden Keywords mit Modifizierer http://canadianvia...-canada/.
Man sollte sich niemals auf nur eine einzige Keywordsoption beschränken, zwei sollten es mindestens sein.

4. Es werden nicht alle relevanten Keyword-Modifizierer genutzt

Der Keyword-Modifizierer ist eine Funktion für weitgehend passende Keywords, der diese spezifischer gestaltet, indem damit vorgegeben werden kann, dass bestimmte Begriffe im Suchbegriff enthalten sein müssen.

Als Beispiel das weitgehend passende Keyword adidas laufschuhe

Die Anzeige würde auch erscheinen, wenn jemand nach "nike laufschuhe" sucht. In diesem Fall wäre das sehr unpassend, wenn gar keine Schuhe von Nike verkauft werden. Die Buchung des Keywords als Wortgruppe könnte das verhindern, dann würde die Anzeige jedoch nicht erscheinen, wenn jemand nach "laufschuhe adidas" sucht, obwohl diese Anfrage relevant gewesen wäre. Der perfekte Mittelweg hierfür ist die Buchung mit dem Keyword-Modifizierer: +adidas +laufschuhe
Auf diese Weise spielt die Reihenfolge der Begriffe keine Rolle, die Anzeige erscheint aber nur bei Anfragen, die sich auf die richtige Marke beziehen.
Der Modifizierer eignet sich besonders für Marken, Adjektive (günstig, hochwertig), Orte etc.

5. Es wird nicht auf die eigene Marke geboten

Dieser Punkt führt zugegebenermaßen sehr häufig zu Diskussionen und es gibt verschiedene Meinungen dazu. Ich persönliche Befürworte das Bieten auf die eigene Marke, da der Nutzen die Kosten bei weitem übersteigt, wenn man es richtig angeht.

Kunden fragen mich häufig, warum sie eine Anzeigen schalten sollten, wenn sie doch in den generischen Suchergebnissen sowieso gefunden werden, im Idealfall sogar an Position 1.
Die Anwort ist einfach: Die vertrauenserweckende Wirkung von zwei Anzeigen desselben Anbieters auf derselben Seite ist nicht zu unterschätzen! Zusätzlich stehen über der generischen 1. Position bis zu drei Anzeigen. Die tatsächlich oberste Position auf der Suchergebnisseite ist folglich nur über eine Anzeige zu erreichen. Nicht zuletzt lässt sich der Anzeigentext flexibel gestalten. Der ideale Ort, um auf eine bestimmte Aktion aufmerksam zu machen. Man sieht also, das Bieten auf die eigene Marke bringt nur Vorteile.

Und die Kosten?
Wenn Sie eine einzige Regel beachten, sollten die Kosten für eine Kampagne mit der eigenen Marke normalerweise kaum mehr als 1 % der Gesamtkosten aller Kampagnen betragen: Buchen Sie Ihre Marke niemals als weitgehend passend ein. Verwenden Sie eine Wortgruppe oder falls nötig - bei mehreren Wörtern - den Modizifierer.

Fazit

Keywords bilden die Grundlage jeder Adwords-Kampagne und kleine Fehler können große Auswirkungen auf die Leistung haben. Auch wenn Kampagnen schon lange bestehen sollte man die Strategie regelmäßig überprüfen und überdenken. Es gibt fast immer noch Möglichkeiten, um mehr herauszuholen.