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Häufige Fehler bei Google Adwords Kampagneneinstellungen

DIe Grundienstellungen einer Adwords Kampagne haben großen Einfluss auf die Kampagnenleistung und die Auswertbarkeit der Kampagne. Daher sollte man sich bei der Einrichtung ausreichend Zeit nehmen, um die idealen Einstellungen zu finden. Einige häufige Fehler möchte ich an dieser Stelle erklären.

Grundsätzlicher Ausschluss des Partnernetzwerks für die Suche

Die Leistung im Such-Partnernetzwerk ist nicht zwangsweise schlecht. Ganz im Gegenteil kann die Leistung hier sehr gut sein, und bei Ausschluss können einem wertvolle Conversions entgehen, die möglicherweise günstiger sind als in der Google Suche. Bei einem ersten Kampagnentest ohne bisherige Erfahrungen sollte die Kampagne also auch auf das Partnernetzwerk für die Suche ausgerichtet werden. Die Kampagnenleistung lässt sich später getrennt nach Netzwerk auswerten. Sollte sich das Partnernetzwerk als unrentabel erweisen, kann man es im Nachhinein immer noch ausschließen.
Um sich die Leistung nach Netzwerk getrennt anzeigen zu lassen wählt man in der Kampagnenübersicht im Dropdownmenü "Segment" das Feld "Netzwerk (mit Websites des Suchnetzwerks)".

Nutzung der Kampagnenart "Suchnetzwerk mit Displayauswahl"

So hart das nun klingen mag, aber diese Kampagnenart ist eher etwas für Faule. Es gibt keinen Grund, wieso man Google Suche und Displaynetzwerk in einer Kampagne vermischen sollte. Dieser Kampagnentyp lässt sich nicht ausreichend optimieren. Kampagnen für das Displaynetzwerk sollten von Grund auf anders aufgebaut sein als Kampagnen für die Google suche. Entsprechend sollte man für Suche und Display immer getrennte Kampagnen aufsetzen. Nur dann kann man zielführend optimieren und alle Optionen nutzen.

Zu starke Einschränkung der Ausrichtung auf eine Sprache

Bei der Einrichtung einer Kampagne soll man eine Sprache auswählen. Wer in Deutschland eine deutsche Webseite bewirbt wählt hier zumeist "Deutsch" aus. Damit können einem aber einige potentielle Kunden entgehen.
Die Ausrichtung auf eine Sprache bezieht sich auf die im vom Suchenden genutzten Browser eingestellte Sprache, ebenso auf die Version von Google, die zum Suchen genutzt wird. In Deutschland werden wohl die meisten Internetnutzer einen auf deutsch eingestellten Browser verwenden, aber der Anteil derjenigen, die google.COM aufrufen, um eine Suche durchzuführen, sollte nicht unterschätzt werden!
Es ist also durchaus einen Versuch wert, auch Englisch oder gar "alle Sprachen" zuzulassen. Sofern in der Kampagne ausschließlich deutsche Keywords verwendet werden, läuft niemand Gefahr, Interessenten anzusprechen, die gar kein Deutsch verstehen, denn die Eingabe des Keywords muss auf deutsch erfolgt sein.

Fehlende Auswertung auf mehrere Länder ausgerichteter Kampagnen

Viele Werbetreibende aus Deutschland bieten Ihre Waren oder Dienstleistungen auch Kunden aus anderen europäischen Ländern an. Daher richten Sie Ihre Kampagne bei der Erstellung auf alle Länder aus, in die sie Waren verschicken oder in denen Sie Leistungen anbieten können. Danach wird diese Einstellung vergessen und nie genauer ausgewertet http://levitrakamagra.net/levitra/. Doch das ist ein großer Fehler, denn regelmäßig sehe ich Kundenkampagnen, die in manchen Ländern hohe Kosten verursachen, aber keinen oder kaum Umsatz generieren (weil beispielsweise die Versandkosten hoch sind). Hier kann folglich viel Geld gespart werden, wenn man sich einmal die Leistung nach Ländern ansieht.
Diese Aufschlüsselung lässt sich über den Tab "Dimensionen" aufrufen. Im Drowndownmenü "Ansicht:" lässt sich nun die Zielregion auswählen. Standardmäßig ist diese Ansicht recht unübersichtlich, wenn Spalten wie "Region", "Großraum" etc. enthalten sind. Um Daten rein nach Ländern zusammengefasst zu erhalten, sollte nur noch die Spalte "Land/Gebiet" ausgewählt sein (und natürlich die Leistungsdaten wie Klicks, Impressionen, Kosten etc.).

Nutzung der beschleunigten Anzeigenschaltung bei begrenztem Budget

Beschleunigte Anzeigenschaltung bedeutet, dass die Anzeigen bei jeder relevanten Suchanfrage erscheinen, bis das Budget aufgebraucht ist. Je nachdem, wie stark die Nachfrage und wie hoch das Budget ist, kann es bei dieser Einstellung vorkommen, dass Anzeigen bereits ab dem Nachmittag nicht mehr ausgeliefert werden, weil das Tagesbudget schon aufgebraucht ist.
Wenn die Kampagne von Anfang an so eingestellt ist, lassen sich nun keinerlei Kenntnisse darüber erlangen, wann die Kampagne am rentabelsten ist. Womöglich sucht die beste Zielgruppe bevorzugt in den Abendstunden, bekommt die Anzeigen dann jedoch nie zu Gesicht. Daher ist es zu empfehlen, eine neue Kampagne zunächst immer mit der Standardmethode laufen zu lassen. Dann erscheinen die Anzeigen nicht bei jeder relvanten Anfrage, sondern die Anzeigenauslieferung wird budgetgerecht verzögert, damit auch abends noch Anzeigen ausgespielt werden können.
Nach einiger Zeit lässt sich nun auf Stundenbasis auswerten, wann die Kampagne das beste Ergebnis erzielt. Erst dann macht es Sinn, die Anzeigenauslieferung mit Hilfe der Anzeigenplanung auf bestimmte Zeiträume zu beschränken, um das Budget optimal einzusetzen.
Die Auswertung nach Stunden findet man ebenfalls über den Tab "Dimensionen". Hierzu muss man im "Ansicht:"-Dropdownmenü bei "Zeit" > "Tageszeit" auswählen. Die angegebene Zeit bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem der Klick auf die Anzeige erfolgte, nicht die Conversion selbst!

Beschränkung der Anzeigenrotation

Google bietet einige Möglichkeiten, die Anzeigen vollautomatisch nach Klicks oder Conversions optimieren bzw. selektieren zu lassen. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass diese Optimierung in der Regel viel zu früh statt findet und daher auf statistisch nicht relevanten Daten beruht. Das Ergebnis hiervon ist in der Regel nicht aussagekräftig. Diese Optionen sollten daher nicht verwendet werden. Zu empfehlen ist die Auswahl "Unbestimmte Anzeigenrotation" und die händische Selektion der Anzeigen, bevorzugt nach CTR.